23. Juli 2018 | Pressemitteilungen

SPD-Ratsfraktion unterwegs in Schalke

  • "Schalker Erinnerungsorte" mit Olivier Kruschinski

Am vergangenen Freitag, den 20. Juli, begaben sich Mitglieder der SPD-Ratsfraktion sowie die Bezirksbürgermeisterin des Bezirks Mitte, Marion Thielert, auf einen nicht alltäglichen Stadtteilspaziergang. Unter dem Motto „Schalker Erinnerungsorte“ führte Olivier Kruschinski, Initiator der Kampagne #401GE und Anbieter der „Mythos-Touren“, die Teilnehmer zu geschichtsträchtigen Orten im Stadtteil und schlug an der einen oder anderen Stelle gekonnt und pointiert eine Brücke in die Gegenwart und Zukunft.

Als Ausgangspunkt für den knapp dreistündigen Rundgang durch Schalke diente die katholische St.Joseph-Kirche an der Grillostraße. In der Kirche fiel der Blick auf die charakteristischen Buntglasfenster. Denn die St.-Joseph-Kirche ist die einzige Kirche mit den Bildmotiven von blau-weißen Bergbau-Knappen, der Emscher und einem stilisierten Schachtgerüst mit Schaufel und Spitzhacke sowie dem Heiligen Aloisius von Gonzaga mit blauen Socken, Fußballschuhen und einem blau-weißen Lederball zu seinen Füßen.

Einen Blick in die industrielle Vergangenheit des Stadtteils und des FC Schalke 04 gab es anschließend beim Betrachten der Büste des Industriellen Friedrich Grillo, die aktuell ihren Ersatzstandort neben der St.-Joseph-Kirche hat. Friedrich Grillo war ein wichtiger Unternehmer, der die Geschicke des Ruhrgebiets in der Industrialisierungsphase maßgeblich beeinflusste. In Gelsenkirchen sind besonders die Schalker Eisenhütte und die Gelsenkirchener Bergwerks AG, später die größte Bergbaugesellschaft Europas, zu nennen. Hierzu gehörte das Bergwerk Consolidation in den Gelsenkirchener Stadtteilen Bismarck und Schalke. Dieses Bergwerk war die Keimzelle des FC Schalke 04. Schalke war also ein "Werksverein".

Mit dem Schalker Markt und der Glückauf Kampfbahn ging es weiter zu den
Geburtsstätten des vielbesungenen „Mythos vom Schalker Markt“. Neben dem Schwelgen in Erinnerungen, nahmen die Stadtverordneten vor allem auch spannende Ideen von Olivier Kruschinski auf, wie man das Potential der nostalgischen Stätten im Stadtteil als touristische Attraktion für die Fans des FC Schalke aus ganz Deutschland nutzen könnte. Neben der Aufwertung des Schalker Marktes strebt Kuschinski auch die Wiederherstellung des ursprünglichen Eingangsbereichs der Glückauf Kampfbahn sowie ein Schalke Museum für die Zeit der großen Erfolge des Schalker Kreisels um Szepan und Kuzorra an der alten Wirkungsstätte an. Silke Ossowski und Ralf Hauk, die Stadtverordneten für Schalke-Ost und Schalke-West, zeigten sich begeistert von diesem alternativen Blick auf ihren Stadtteil und sagten Olivier Kruschinski ihrerseits Unterstützung für die zahlreichen spannenden Ideen zu.

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