08. April 2016 | Pressemitteilungen

SPD-Fraktion thematisiert ungleiche Verteilung anerkannter Flüchtlinge

Antrag für den nächsten Sozialausschuss

  • Axel Barton, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion

  • Lutz Dworzak (SPD), Vorsitzender des Sozialausschusses

Die aktuelle Berichterstattung über die Verteilung der anerkannten Flüchtlinge in Deutschland wie in der WAZ vom 7. April: „Anerkannte Flüchtlinge ziehen vor allen nach NRW“ nimmt die SPD-Fraktion zum Anlass, die Auswirkungen der ungleichen Verteilung auf Gelsenkirchen in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses zu thematisieren. Axel Barton, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion dazu: „Wir möchten im Ausschuss von der Verwaltung erfahren, ob sich die Tendenz, dass sich in NRW überproportional viele anerkannte Flüchtlinge aufhalten auch auf Gelsenkirchen übertragen lässt. (...)"

Wenn in NRW 29 % dieser Personengruppe leben, ist dies auch für unsere Stadt zu vermuten. Wissen möchten wir auch, mit welchen Leistungen die Stadt dadurch belastet wird und welche Integrationsaufgaben damit verbunden sind.

Lutz Dworzak, Vorsitzender des Sozialausschusses ergänzt: „Da es sich zum Großteil um Arbeitssuchende handelt, sind die Anforderungen an und Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt von besonderer Bedeutung für Gelsenkirchen. Auch die Herausforderungen auf das Bildungssystem, die Kindergärten und den Wohnungsmarkt sind von Interesse.“

Die SPD-Ratsfraktion hat heute diesen Tagesordnungspunkt für die Sitzung des Ausschusses für Soziales und Arbeit am 27. April beantragt.