06. Mai 2016 | Pressemitteilungen

Susi Neumann packt jetzt bei der SPD mit an

Ein besonderes Neumitglied konnten die Gelsenkirchener Genossinnen und Genossen Ende April im August-Bebel-Haus begrüßen: Susi Neumann, die 1. Vorsitzende des IG BAU-Bezirks Emscher-Lippe-Aa, die vielen in Gelsenkirchen schon länger als engagierte Streiterin vor allem für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen in der Gebäudereinigung bekannt ist. Bundesweite Beachtung erlangte sie durch die Diskussion zu Rentenniveau und privater Altersvorsorge in der Sendung „Anne Will“, wo sie vor allem mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Argumente austauschte.

Das Gespräch ging nach der Sendung noch weiter. Schnell war für Susi Neumann klar: Ihr Engagement für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor kann davon profitieren, wenn sie ihre Perspektive in die SPD einbringt. Ihre Kritik an der Riester-Rente formuliert sie klar: „Die private Vorsorge können sich die tausenden Kolleginnen und Kollegen, die nur wenig verdienen, nicht leisten. Und wenn die Rente am Ende aufgestockt werden muss, dann wird angerechnet, was aus privater Vorsorge stammt.“ Susi Neumann will innerparteilich für Verbesserungen streiten.

Hannelore Kraft hat das imponiert. Die Beitrittserklärung trägt deshalb jetzt auch den Vermerk der prominenten Werberin. Im SPD-Parteibüro sorgte das durchaus für ein Schmunzeln – normalerweise tauchen dort eher die Namen von Gelsenkirchener Genossinnen und Genossen auf.

Für Susi Neumann jedenfalls ist die Richtung klar: „Ich werde natürlich bei den Inhalten, um die es mir geht, den Mund aufmachen.“ Sie befürwortet ein Bürgerversicherungssystem, in das alle einzahlen, auch bei der Rente. „Und die Lebensleistung von Menschen, die viele Jahre gearbeitet haben, muss stärker berücksichtigt werden – auch wenn der Lohn eben niedrig war.“