30. Oktober 2014 | Pressemitteilungen

Markus Töns und Heike Gebhard: Mehr Geld für die Städtebauförderung 2014: Gelsenkirchen profitiert mit rund 7,2 Millionen Euro!

NRW-Bauminister Michael Groschek hat nun das Städtebauförderprogramm 2014 vorgestellt. Der Bund hat seine Mittel für die Städtebauförderung in NRW von 75 Millionen Euro auf 115 Millionen Euro angehoben. „Dafür haben Land und Kommunen in Nordrhein-Westfalen lange gekämpft. Gelsenkirchen erhält 7,2 Mio. Euro mehr für Städtebauvorhaben“, sagt der Landtagsabgeordnete Markus Töns zum neu vorgestellten Programm.

„Mit dem Städtebauförderprogramm 2014 verstärkt die Landesregierung die Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Von dieser vorausschauenden Politik profitiert Gelsenkirchen bei fünf Stadtumbauprojekten. Für die Umgestaltung der Eberstraße und den Umbau der Aula der Gertrud Bäumer Realschule in der City erhält Gelsenkirchen 4.874.000 Euro. Für die städtebauliche Neuordnung und Aufwertung der Bochumer Straße fließen 607.000 Euro nach Gelsenkirchen und die integrierte Quartierserneuerung im Tossehof wird mit 331.000 Euro gefördert.

Diese Maßnahmen werden aus dem Einzelprogramm Stadtumbau West finanziert.

Für Erwerb und Rückbau von Wohngebäuden, Beratung und Aktivierung von Hauseigentümern, Standortaufwertungen im privaten Bereich und Umgestaltung des Grilloplatzes stehen 758.000 Euro Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt für den Ortsteil Schalke zur Verfügung“, kündigt Markus Töns an.

Heike Gebhard erklärt: „In Gelsenkirchen – Hassel und Herten – Westerhold/Bertlich werden die interkommunale integrierte Stadtteilentwicklung, Umgestaltung August-Schmidt-Platzes und Standortaufwertungen im privaten Bereich mit 624.000 Euro gefördert.“

„Die notwendige Aufstockung der ergänzenden Finanzierung des Landes auf 162 Millionen Euro wurde bereits mit dem Nachtragshaushalt 2014 eingebracht. Die Städtebauförderung ermöglicht die ganzheitliche Förderung von Wohn- und Stadtquartieren, die erneuert oder umgestaltet werden müssen. Gelsenkirchen verändert sich laufend, deshalb ist dieser Zuschuss auch eine wichtige Unterstützung für die Zukunft unserer Kommune.

Der Einsatz der rot-grünen Landesregierung für mehr Förderung durch den Bund hat sich gelohnt. Nun stehen landesweit statt bisher 75 Millionen Euro rund 115 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Das Land ergänzt diese Summe mit jeweils 1,40 Euro pro Bundes-Euro und setzt somit aus eigenen Mitteln 162 Millionen Euro für die Städtebauförderung ein. Dies ist unter den schwierigen finanziellen Bedingungen ein Kraftakt, der auch für die Binnenkonjunktur vor Ort eine nachweislich positive Wirkung haben wird“, betonen Töns und Gebhard abschließend.