21. August 2014 | Pressemitteilungen

Die Umweltgewerkschaft – ein weiteres Täuschungsmanöver der MLPD

Günter Pruin warnt vor Vereinnahmung der Umweltbewegung

Für den Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion Gelsenkirchen, Dr. Günter Pruin, ist der geplante Aufbau einer sogenannten „Umweltgewerkschaft“ nur ein weiteres Täuschungsmanöver der MLPD, die in Gelsenkirchen-Horst ihre Zentrale hat.

Dr. Pruin: „Wer ins Internet geht, findet schnell heraus, wer der Motor hinter den Unterstützern der sogenannten Umweltgewerkschaft ist. Nicht zufällig referiert der MLPD-Vorsitzende Stefan Engel im Parteiorgan ‚Rote Fahne‘ schon 2012 ausführlich über ‚Sechs Argumente für eine kämpferische Umweltgewerkschaft“. Es geht also wieder einmal nicht um die Sache Umweltschutz, sondern darum, den berechtigten Unmut vieler Menschen über die Zerstörung der Natur aufzugreifen und für die eigenen parteipolitischen Ziele zu vereinnahmen. Dies spaltet die bewusst überparteilich angelegte Umweltbewegung und darf auf keinen Fall unterstützt werden.“

Im Internet finden sich auch Zitate aus dem der Schlussresolution des MLPD-Parteitages von 2012, die die Strategie marxistisch-leninistischen Partei deutlich werden lassen: „Die MLPD greift den Vorschlag zum Aufbau einer überparteilichen Umweltgewerkschaft auf und fördert sie intensiv. (…) In (der Umweltgewerkschaft) muss die Arbeiterklasse zur führenden Kraft werden, die sich eng verbinden muss mit den vielfältigen anderen Kräften der kämpferischen Umweltbewegung aus den kleinbürgerlichen Zwischenschichten bis hinein in Teile der nichtmonopolistischen Bourgeoisie.“

Dr. Pruin: „Es handelt sich wieder um die ewig gestrige Sektenideologie und Strategie der MLPD. Wir können als SPD-Fraktion zur davor waren, diesem Täuschungsmanöver auf den Leim zu gehen.“