12. Oktober 2018 | Pressemitteilungen

Verlängerung 5-Minuten-Takt Linie 302

Schneegans (SPD): „Kritik der CDU an der Vorrangschaltung offenbart Konzeplosigkeit“

  • Margret Schneegans, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion

Der 5-Minuten-Takt der Linie 302 war Thema in der vergangenen Ratssitzung am 12 Oktober. Die SPD-Ratsfraktion beantragte, die Verlängerung des 5-Minuten-Takts über den eigentlichen Zeitraum bis zur Wiedereröffnung der Uferstraße, zu prüfen und vorzubereiten.

Margret Schneegans, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, betonte in der Ratssitzung die positiven Effekte des 5-Minuten-Taktes: „Die Taktverkürzung der Linie 302 stellt ein probates Mittel dar, die Menschen in Gelsenkirchen zum Umstieg auf den ÖPNV zu motivieren. Dies zeigten erste Erhebungen der Bogestra zum 5-Minuten-Takt, die einen markanten Anstieg der Fahrgastzahlen seit dessen Einführung feststellten. Bis zur Umsetzung der geplanten Taktverbesserungen im Rahmen des Nahverkehrsplans setzt sich die SPD-Fraktion für die Verlängerung des 5-Minuten-Takts ein, um den positiven Trend zu verstetigen.“ Zudem betont Schneegans: „Der 5-Minuten-Takt ist kein Selbstzweck und nicht zum Nulltarif zu bekommen. Die Verwaltung wird deswegen zusätzlich gebeten, darzustellen, welche zusätzlichen Kosten für unterschiedlichen Modelle der Taktverdichtung entstehen. Ebenfalls ist die Entwicklung von Nutzerzahlen und Ticketverkäufen seit der letzten Erhebung zu aktualisieren und in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses darzustellen.“  

Der Antrag der CDU-Fraktion demonstriert dagegen, dass die CDU nicht daran interessiert ist, die Umweltbelastungen auf der Kurt-Schumacher-Straße entschieden anzugehen. Schneegans: „Die CDU offenbart mit ihrer Kritik an der Vorrangschaltung der 302 gegenüber dem Individualverkehr vor allem eins: Ihre eigene Konzeptlosigkeit bezüglich einer langfristigen Reduzierung der Stickoxidbelastung auf der Kurt-Schumacher-Straße. Um Fahrverbote für Dieselautos in unserer Stadt zu verhindern, ist deshalb seriöses Handeln gefragt.“

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