30. November 2019 | Pressemitteilungen

Vorsitzende des Bildungsausschusses weist Kritik von Markus Karl zurück

  • Martina Rudowitz

Martina Rudowitz, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, schüttelt über die Reaktion der CDU in Sachen Mehrklassenbildung nur den Kopf. „Hätte Markus Karl sich wirklich interessiert, hätte er sehr schnell herausfinden können, dass die Stadtverwaltung von der Bezirksregierung in Münster eben zu diesem von ihm kritisierten Verfahren angewiesen wurde. Ein Verfahren, dem die Stadtverwaltung ausdrücklich nicht folgen wollte. Eine solche Maßnahme erfordert viel Feingespür. Aus diesem Grund sollten unterjährige Mehrklassenbildungen in jedem Fall vermieden werden. Durch den Zuzug von Menschen aus anderen Städten in unsere Stadt hat sich der Handlungsdruck erneut deutlich erhöht. Ich nehme die Bezirksregierung nicht in Schutz, beileibe nicht, da sie die Entscheidung getroffen hat, dass die Kinder durch Mehrklassenbildungen, auch unterjährig, versorgt werden müssen.

Die Schuldzuweisungen der CDU in Richtung Stadtverwaltung entbehren allerdings jeglicher Vernunft und Ehrlichkeit, da auch Markus Karl im letzten Bildungsausschuss, ebenso wie alle anderen Mitglieder über die Notwendigkeit von Mehrklassenbildungen unterrichtet worden ist mit dem Ziel übervolle  Klassen zu vermeiden.  Dass die Umsetzung unterjährig erfolgt, ist eine Entscheidung der Bezirksregierung Münster und kein Wunsch der Stadt. Bei alledem darf aber  nicht die Sicherung der Schulpflicht  für alle Kinder  in unserer Stadt vergessen werden.

Es ist immer einfach, sich über alle Maßen aufzuregen. Im Bildungsausschuss waren sich die Vertreter aller demokratischen Parteien einig, dass Mehrklassenbildungen, die unterjährig erfolgen, nie eine gute  Wahl sind, sorgen sie doch für Unruhe und Unsicherheit bei  Eltern wie  Kindern.

Im Übrigen aber  liegt die Zuständigkeit für Klassenteilungen  einzig bei der Schule. Hier gibt es kein Eingriffsrecht der Stadt.

Die SPD- Fraktion ist nicht begeistert über die jetzt anstehenden unterjährigen Mehrklassenbildungen, ebenso wenig, dass  Kinder Profilklassen verlassen müssen. Das ist eine schwierige Situation, die aber zu lösen ebenfalls in die Zuständigkeit der Schule fällt, gegebenenfalls in Abstimmung mit der Bezirksregierung Münster.

Es wäre besser, wenn die CDU, allen voran ihr bildungspolitischer Sprecher Markus Karl, nicht versuchen  würde,  in einer aufgeheizten Stimmung Eltern auf eine falsche Fährte bei der Zuordnung der Verantwortung für die getroffene Entscheidung zu setzen.

Das ist nicht Umgang und Stil der SPD. Das lehnen wir ab.“

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