25. September 2019 | Pressemitteilungen

Vorwurf des „Ideenklaus“ sorgt für Kopfschütteln bei der SPD

  • Manfred Leichtweis, SPD-Stadtverordneter für Bismarck

Die in der WAZ vom Dienstag, 24. September, wiedergegebene Aussage des „Ideenklaus“ des CDU-Fraktionsvorsitzenden der Bezirksvertretung Nord, Andreas Est, sorgt bei den Sozialdemokraten für Kopfschütteln.

Wie Dominic Schneider, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bezirk Nord, erläutert, sei nicht bekannt, dass die CDU im Juni einen entsprechenden Antrag zu einem Hochzeitswald stellte und dieser von der SPD-Fraktion abgelehnt worden sei. Vielmehr sei richtig, dass der Antrag der Christdemokraten in der September Sitzung der BV-Nord eingebracht und seitens der SPD-Fraktion signalisiert wurde, dass diese Idee ihre Unterstützung erhalten würde. „Denn manchmal hat auch die CDU in Gelsenkirchen konstruktive Vorschläge, die man mittragen kann, vor allem, weil ein Hochzeitswald Bestandteil des Prüfauftrags der SPD-Ratsfraktion für eine strategische Grünplanung ist, der bereits auf der Strategieklausur der Ratsfraktion Anfang Juli diskutiert wurde“, betont Schneider. 

Auch der SPD-Stadtverordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz, Manfred Leichtweis, betont, dass ein Hochzeitswald nur ein Element neben vielen bei einer strategischen Grünplanung darstelle.

Zum Vorwurf des „Ideenklaus“ fügt Leichtweis hinzu: „Hochzeitwälder gibt es bereits in vielen Städten z.B. in Hamm, Münster und Bochum. Wir Sozialdemokraten nehmen zur Kenntnis, dass Andreas Est wohl für all diese Hochzeitwälder der Ideengeber war und ist. Ich nehme nun gerne die Gelegenheit war, seine „Idee“ für Gelsenkirchen voranzubringen. Ein Prüfantrag der CDU im Umwelt- und Klimaausschuss ist mir zwar noch nicht diesbezüglich bekannt, aber umso schöner finde ich es nun, dass sowohl Sozialdemokraten und Christdemokraten die Einführung eines Hochzeitwaldes in Gelsenkirchen für eine gute Idee halten. Ich denke, dass auch die anderen Fraktionen, Gruppen und Einzelmandatsträger im Rat der Stadt diese Idee für gut erachten werden und somit bin ich zuversichtlich, dass demnächst auch Gelsenkirchener Brautpaare die Möglichkeit in Gelsenkirchen haben, einen Baum zu pflanzen. Lassen Sie uns gemeinsam für Gelsenkirchen das Beste tun.“

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