02. Januar 2018 | Pressemitteilungen

Zukunftsbranche „Co-Working“ rückt in Fokus der Wirtschaftsförderung

SPD-Stadtverordneter Günther sieht in Förderung zukunftsweisendes Signal

  • Lukas Günther, Mitglied im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung

Mit dem Beschluss des Haushalts in der Dezember-Ratssitzung wurden die Weichen gestellt: Mit jeweils 20.000 Euro fördert die Stadt die Schaffung von Co-Working-Arbeitsplätzen in den Jahren 2018-2020. Erfreut darüber zeigt sich der junge SPD-Stadtverordnete Lukas Günther (25), der sich im Wirtschaftsausschuss für die Förderung einsetzte: „Durch die Förderung von Co-Working beweist die Stadt, dass sie neuen Arbeitsplatzmodellen offen gegenübersteht und sich somit langfristig zukunftsorientiert aufstellt.“

Dass sich Co-Working in unserer Stadt immer größerer Beliebtheit erfreut, konnte Günther im Gespräch mit Matthias Krentzek, Melanie Kemner und Simon Schlenke, den Gründern des c/o - Raum für Kooperation, erfahren. Das Trio hat im Frühjahr 2016 im Kreativquartier Ückendorf das erste Angebot für Co-Working in Gelsenkirchen geschaffen. Sie selbst nutzen die Räumlichkeiten als Gemeinschaftsbüros und vermieten diese fallweise für auswärtige Co-Worker, Workshops und Veranstaltungen. „Die Rückmeldung der Betreiber des c/o zeigt, dass ihr Angebote in unserer Stadt angenommen wird. Dass zukünftig auch im Wissenschaftspark Co-Working-Arbeitsplätze entstehen sollen, spiegelt die Entwicklung der wachsenden Nachfrage zudem wider“, so Günther weiter.

Drei Jahre lang sollen die Gelder zur Förderung von Co-Working-Arbeitsplätze in Gelsenkirchen fließen. Günther wertet dies als Signal, dass es der Wirtschaftsförderung daran gelegen ist, vor allem nachhaltige Strukturen in Gelsenkirchen aufzubauen: „Co-Working-Angebote befinden sich in einer ständigen Weiterentwicklung. Mit der mittelfristigen Förderung der Stadt geben wir den Anbietern die Spielräume, sich diesen Entwicklungen anzupassen. Die Politik der SPD-Ratsfraktion zielt darauf ab, neue Arbeitsplatzmodelle in Gelsenkirchen eine Zukunft zu geben und diese an unsere Stadt zu binden. Die nun beschlossene Förderung ist ein starkes Signal in diese Richtung“, so Günther abschließend.