10. November 2017 | Pressemitteilungen

Zukunftsweisendes Signal für den Logistikstandort Gelsenkirchen

Kritik von Werner Wöll nicht nachvollziehbar

  • Lukas Günther, Mitglied im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung

Irritiert über die Äußerungen von Werner Wöll zur Ansiedlung der Pilkington Tochter AGR Europe zeigt sich der SPD-Stadtverordnete Lukas Günther, Mitglied im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung. „Mit dem an den Tag gelegten Verständnis von Herrn Wöll, wie mit neuen Investoren umgegangen wird, ist es zweifelhaft, ob der CDU-Mann in seiner Funktion als 2. Bürgermeister der Grundsteinlegung im kommenden Jahr beiwohnen sollte.“

Lukas Günther: „Die Äußerungen von Werner Wöll entbehren jeglicher Grundlage und zeugen von einem erschreckenden Verständnis davon, wie bei der CDU-Fraktion mit neuen Investoren umgegangen wird.“

Für einen Trugschluss hält Günther zudem die Annahme, dass Gelsenkirchen mit der Ikea-Ansiedlung von vielen neuen Arbeitsplätzen profitiert hätte: „Eine Ansiedlung von Ikea hätte die beiden Einzelhandelsstandorte in unserer Stadt extrem unter Druck gesetzt und zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet. Zu der gleichen Einschätzung kamen auch die IHK sowie der Einzelhandelsverband, weswegen wir stets für eine nachhaltige Lösung plädiert haben. Zudem lässt sich fragen, wie ernst die Absichten von Ikea sind, da auch an den kolportierten Alternativstandorten in Bottrop, Castrop-Rauxel und der zukünftig zweiten Filiale in Essen bis heute keine Entscheidung gefallen ist.“

Die Ansiedlung der AGR Europe im Gewerbepark A 42 biete dagegen eine zukunftsweisende Perspektive für den Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen, so Günther: „Die Logistikbranche gehört zu den Leitmärkten in NRW und bietet großes Wachstumspotential, wie auch die Expansionspläne der AGR Europe zeigen. Damit sind nicht nur neue Jobs in erheblichen Umfang verbunden, sondern auch die Sicherung des Standorts der Pilkington AG in Rotthausen."