15. Mai 2018 | Pressemitteilungen

Zum Artikel „ 146 Schüler müssen gehen“

in der WAZ vom 14.05.2018 erklärt Jörg Mucks, Vorsitzender der AG Bildung der SPD Gelsenkirchen und sachkundiger Bürger im Ausschuss für Bildung der Stadt Gelsenkirchen:

Die „Abschulung“ ist ebenso wie die Klassenwiederholung und die Sonderschulüberweisung eine Selektionsmaßnahme. Wir wissen aus der Schulforschung, dass mit all diesen institutionellen Maßnahmen die Betroffenen beschämt und beschädigt werden. "Produziert werden damit Erfahrungen des Versagens, des Nichtkönnens, des Ausgeschlossenwerdens", so Jörg Mucks. Nicht selten beginnt so für die Kinder und Jugendlichen, die bildungsbiografische "Rolltreppe abwärts".

Die AG Bildung Gelsenkirchen setzt sich ganz besonders für ein solidarisches Bildungssystem ein, in denen alle Schüler Chancen erhalten und nicht das Gefühl bekommen sollen, ausgeschlossen zu sein. 

Für die AG Bildung, so der Vorsitzende Jörg Mucks, beginnt Inklusion nicht erst mit der Aufnahme von Kindern mit Behinderungen an Gelsenkirchener Schulen, sondern damit, alle einmal aufgenommenen Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihnen in Anerkennung ihrer Unterschiedlichkeit gleichberechtigte Teilhabe am Unterricht und am Schulleben zu ermöglichen. Dabei ist eine systematische „ Abschulung“ von leistungsschwächeren Schülern der falsche Weg. 

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