Pressemitteilung:
Gelsenkirchen, 30. August 2010
ProMi und Jusos rufen zur Solidarität mit dem pakistanischen Volk auf
Der SPD-Arbeitskreis ProMi und die Jusos sind angesichts der Flutkatastrophe um das Wohl der Menschen in Pakistan äußerst besorgt. „Ein Fünftel des Landes steht unter Wasser, 20 Millionen Menschen sind betroffen, 1800 Menschen sind ums Leben gekommen, viele Menschen haben ihr Obdach verloren, sind von der Außenwelt isoliert, viele Häuser und Straßen sind zerstört,“ so Sinan Akin, Sprecher der SPD-Projektgruppe Migration (ProMi). Zwar seien die Rettungsarbeiten im vollen Gange, jedoch kommen diese aufgrund der schweren Regenfälle sehr schleppend voran. Da verwundere es niemanden, dass es den Hilfskräften nicht gelungen ist, zu allen Flutopfern durchzudringen.
„Unbestritten ist, dass das Land mit der verheerenden Situation überfordert ist und unverzüglich internationale Hilfe bei der Bewältigung der Flut braucht. Ansonsten droht Pakistan, buchstäblich in den Fluten zu versinken.“, so Akin weiter. Das Ausmaß dieser Flut sei mit Abstand mit bisherigen Naturkatastrophen nicht vergleichbar. Zum Beispiel waren beim Tsunami dagegen lediglich 5 Millionen Menschen betroffen.
„Bislang sind die Grundbedürfnisse der Menschen nicht gedeckt, sauberes Trinkwasser wird rar, Nahrungsmittel werden knapper, es stehen nach wie vor nicht ausreichend Unterkünfte zur Verfügung.“, stellt der Juso-Vorsitzende Sebastian Watermeier fest. Eine Befriedigung der Bedürfnisse sei nicht absehbar. Die Situation verschlechtere sich täglich immer mehr. „Ungeachtet dessen, steigt mit jedem Tag die Gefahr einer Ausbreitung von Seuchen, die weitaus schlimmere Folgen für das pakistanische Volk hätte.“, so Watermeier weiter.
„Unter solchen ungünstigen Bedingungen, unter denen das Land ohnehin schon zu leiden hat und machtlos ist, möchte niemand an eine bevorstehende Epidemie denken. Vor diesem Hintergrund ist Pakistan mehr denn je auf die internationale Solidarität angewiesen wie nie zuvor in seiner Geschichte. Daher gilt es jetzt zu spenden, um unserer Anteilnahme mit dem pakistanischen Volk Ausdruck zu verleihen. Denn jede Spende zählt!“, so Akin abschließend.