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Gelsenkirchen soll Sportstadt bleiben

Die SPD-Ratsfraktion hat gemeinsam mit der CDU-Ratsfraktion gleich für mehrere Projekte aus dem Bereich Sport Mittel in den Haushalt eingesetzt.

Qualifizierungsoffensive Sport

Für die Sportreibenden aller Altersklassen in Gelsenkirchen sei es wichtig, von qualifiziert ausgebildeten Übungsleiter/innen oder Trainer/innen angeleitet zu werden. Deshalb, so die Sozialdemokraten,  sei es von großer Bedeutung für die Gesundheit der Sporttreibenden, dass alle Anleitenden in den Vereinen über Grundkenntnisse und nötige Sozialkompetenzen verfügen (sogenannte C-Lizenz).

Zu diesem Zweck soll für eine „Qualifizierungsoffensive Sport“ 25.000 € in den Haushalt eingestellt werden und so den bisher nicht ausgebildeten Anleitenden, nach entsprechender Evaluation, ein Qualifizierungsangebot über den Dachverband der jeweiligen Sportart unterbreitet werden.

Silke Wessendorf, Mitglied im Sportausschuss: „Es ist nicht nur wichtig, dass -insbesondere junge- Menschen Sport ausüben, es ist auch von hoher Bedeutung, dass alle Sporttreibenden in den Vereinen von ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleitern begleitet werden. Ganz egal, ob sie ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig sind.“

Weiterführung „Open Sunday“

Das Projekt „Open Sunday" richte sich an Kinder, die bisher nicht über den Vereinssport erreicht werden konnten. Im Rahmen einer offenen Veranstaltungsreihe können die Kinder des jeweiligen Quartiers ohne vorherige Anmeldung an Sportangeboten teilnehmen.

Daniel Siebel, Vorsitzender des Sportausschusses: „Der Open Sunday liegt uns als Projekt, das zur Bewegung einlädt und dem Bewegungsmangel entgegenwirkt, sehr am Herzen!

Insbesondere Kinder, die nicht in Sportvereinen aktiv sind und zusätzlich unter den Auswirkungen der Pandemie leiden, profitieren von diesem niederschwelligen Angebot.“ 

Präventions- und Interventionsprojekte gegen Rassismus, Diskriminierung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und sexualisierter Gewalt im Sport

Zur Weiterführung und zur Verstetigung von Maßnahmen gegen Rassismus, Menschenfeindlichkeit und sexualisierter Gewalt im Sport, sowie für den Aufbau entsprechender Netzwerkstrukturen, u.a. mit der "Fachstelle für Rechtsextremismus und Rassismus" und dem Kinderschutzteam des Jugendamtes, stellt die SPD-Ratsfraktion gemeinsam mit der CDU-Ratsfraktion Mittel in Höhe von 10.000,-€ in den Haushalt ein. 

Daniel Siebel: „Als SPD-Ratsfraktion haben wir immer Wert darauf gelegt, dass Gelsenkirchen Sportstadt ist und bleibt. Mit diesem Sport-Paket tragen wir diesem Anspruch auch im aktuellen Haushalt Rechnung.“