Energie- und Treibhausgasbilanz

In der Sitzung des Umweltausschusses der Stadt Gelsenkirchen, am kommenden Dienstag, dem 12.9.23, werden Ergebnisse zur Energie- und Treibhausbilanz der Stadt Gelsenkirchen im Jahr 2020 vorgestellt

Diese Bilanz dient zur Überprüfung, inwieweit die Klimaschutzaktivitäten der Stadt wirken. Der zugrunde liegende Maßstab ist ein Beschluss des Rates der Stadt Gelsenkirchen aus dem Sommer 2011, das sogenannte „Integrierte Klimaschutzkonzept Gelsenkirchen 2020“. Dieser Ratsbeschluss gab das Ziel vor, die jährlichen Treibhausgasemissionen bis 2020 um -im Vergleich zu 2008- 25% zu reduzieren.

Da die notwendigen Daten für die Bilanz erst mit einem Nachgang von zwei Jahren zur Verfügung gestellt werden können, erfolgt nun die abschließende Bewertung:

Die gesamtstädtischen Treibhausgas-Emissionen betrugen 2008 jährlich circa 2.200 Tonnen Co2 und konnten auf jährlich ca. 1.00 Tonnen im Jahr 2020 reduziert werden. (Im Vergleich zu 1990 sogar um 55%).

Das seinerzeit im Klimaschutzkonzept gesetzte Ziel konnte also um 5% übertroffen werden. Die Einsparungen betrugen nicht nur 25% sondern 30%.

Manfred Leichtweis, Vorsitzender des Umweltausschusses: „Dieses positive Ergebnis der Bilanz ist ein sehr erfreulicher Zwischenstand, der zeigt, dass auch lokale Klimaschutzmaßnahmen Wirkung zeigen.“

„Selbstverständlich“, fügt Ute Libuda, umweltpolitische Sprecherin der SPD hinzu, „ist das Ergebnis kein Grund, sich darauf auszuruhen. Vielmehr treibt es uns an, die mit dem Mobilitätskonzept und insbesondere dem Klimakonzept beschlossenen Maßnahmen konsequent umzusetzen.“