Geplante Mittelkürzungen der Landesregierung sollen Thema im Sportausschuss werden

Die Landesregierung plant für das kommende Haushaltsjahr erhebliche Mittelkürzungen im Bereich des Sports. Wie der WAZ-Berichterstattung zu entnehmen ist, wird das Förderprogramm »Moderne Sportstätten« nicht fortgeführt, millionenschwere Offensiven für Bewegung, Übungstunden und Schwimmen sollen sogar ganz wegfallen und andere Haushaltspositionen pauschal um acht Prozent gekürzt werden.

»Sollte sich die Berichterstattung bewahrheiten, wären die Kürzungspläne ein immenser Kahlschlag für den Sport«, kommentiert Daniel Siebel, Sprecher der SPD im Sportausschuss, das Vorhaben der Landesregierung.

»Schwarz-Grün hat sich nach der Landtagswahl zum Sport bekannt. Jetzt wird der Rotstift angesetzt, obwohl der Landeshaushalt im kommenden Jahr zum ersten Mal auf über 100 Milliarden Euro steigt. Sollte die Landesregierung die Mittelkürzungen für den noch immer pandemiegeplagten Sport durchziehen, wäre dieser Wortbruch für die Sportvereine eine ganz bittere Pille«, so Siebel. 

Die SPD-Ratsfraktion will die geplanten Mittelkürzungen zum Thema im Sportausschuss machen. Ein Antrag, auf einen entsprechenden Sachstandsbericht haben die Sozialdemokraten für den 20.09.2023 gestellt.