Mittel für offene Jugendarbeit steigen in Zukunft regelmäßig

  • Silke Ossowski

  • Ralf Lehmann

Anpassung der Mittel erfolgt ähnlich der Regelung auf Landesebene

Mit Beschluss des Haushaltes für 2021 wurde die Dynamisierung der Mittel für die Träger der offenen Jugendarbeit und der offenen Tür auf den Weg gebracht. Vorausgegangen war ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD und CDU.

In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familien (Jugendhilfeausschuss) am 4. Mai 21 steht die Anpassung der Mittel zur Abfederung der Kostensteigerungen für die Träger zur Beschlussfassung auf der Tagesordnung. Zusätzliche 14.000 Euro stehen dafür im Haushaltsjahr 2021 zur Verfügung.

Silke Ossowski, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: „Wir wollen sicherstellen, dass die Träger Planungs- und Finanzierungssicherheit erhalten und nicht ständig überlegen müssen, inwieweit sie Personal, Räume und Infrastruktur noch halten können. Alle vorhandenen Einrichtungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung der Bildungslandschaft und zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Selbst in der aktuellen Coronapandemie suchen sie nach innovativen Lösungen, um Kinder und Jugendliche aufzufangen.“

Ralf Lehmann, Vorsitzender des KJF, ergänzt: „Die Absicherung der Arbeit und der Strukturen war schon lange unser vordringlichstes Ziel. Analog der Regelung zur Dynamisierung auf Landesebene müssen daher den Trägern auch ausreichende kommunale Mittel zur Verfügung stehen.“

Die SPD-Jugendpolitiker betonen abschließend: „Dieser Schritt ist der notwendige Einstieg in die jahrzehntelange Forderung von SPD und Trägern, durch eine Dynamisierung der Mittel für die Träger Planungssicherheit herzustellen.“