SPD besucht lokalen Imker zum Weltbienentag

v. l. n. r. Stadtverodnete Silke Wessendorf, Stadtverodnete Anna-Lena Karl, Imker Mecit Ünalgan

Imker Mecit Ünalgan und Stadtverordnete Anna-Lena Karl

In der Stadt haben nicht nur über 260.000 Menschen ein Zuhause gefunden, sondern auch Millionen von Bienen. Zum Weltbienentag am 20.5.2021 haben sich die SPD-Stadtverordneten Anna-Lena Karl, Silke Wessendorf und Taner Ünalgan bei einem der vielen engagierten lokalen Imker über die wichtige Rolle der Bienen in Gelsenkirchen ausgetauscht.

Mecit Ünalgan ist seit vielen Jahren Hobbyimker in Gelsenkirchen und hält seine Bienenvölker im Kleingartenverein „St. Thomas Morus“ in Ückendorf. Rund 30.000 bis 50.000 Bienen umfasst ein Bienenvolk, das in den Sommermonaten etwa 20-30 Kilogramm Honig produzieren kann. Während die Lebensdauer einer durchschnittlichen Arbeiterin in den Sommermonaten nur wenige Wochen andauert, überlebt die Winterbiene auch den Herbst und Winter bis sich das Bienenvolk im März erneuert.

„Die Aufgaben der langlebigen Winterbienen im „Home-Office“ sind dann klar verteilt. Sie ziehen sich in den Bienenstock zurück, wärmen sich und sorgen dafür, dass die Königin überlebt und es im nächsten Jahr eine neue Generation gibt“, berichtet Anna-Lena Karl, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

„Um den Lebensraum der Bienen in Gelsenkirchen auch weiterhin zu stärken, haben wir in diesem Jahr 100.000 Euro für Bäume, Sträucher und Wildblumenwiesen in den städtischen Haushalt 2021 eingestellt. Wir wollen mit dieser und mit weiteren Maßnahmen die Artenvielfalt und das Stadtklima unterstützen“, so die Umweltpolitikerin weiter. Mecit Ünalgan machte deutlich, dass sich auch bereits in diesem Jahr die niedrigen Temperaturen der letzten Wochen und Monate auf die Bienenvölker ausgewirkt haben.

Aber nicht nur Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener mit Kleingarten, sondern alle Bürgerinnen und Bürger können einen Beitrag leisten. „Jede Blühpflanze auch auf kleinstem Raum, ob in Blumenkästen oder auf Balkonen, wird genutzt, um wahlweise Nektar für den Bau oder Pollen für die Nahrung zu sammeln“, so die SPD-Stadtverordnete Silke Wessendorf nach dem Besuch.

Auch viele Steingärten können durch Blumenkübel oder Pflanzspiralen für die Bienen aufgewertet werden. „Am schönsten wäre es natürlich, wenn wir aus den Steingärten echte Naturorte für die Tiere in der Stadt schaffen. In den städtischen Haushalt wurden ebenfalls 20.000 Euro im Rahmen eines Wettbewerbs „Naturnahe (Vor-)Gärten und attraktive Hinterhöfe“ eingestellt“, ergänzt abschließend der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Taner Ünalgan.