SPD Gelsenkirchen fordert Herrn Akyol auf, sich für sein Verhalten in der letzten Ratssitzung öffentlich zu entschuldigen

Die Geschehnisse rund um die Ratssitzung am vergangenen Donnerstag sind aus Sicht der Gelsenkirchener Sozialdemokratie nicht hinnehmbar. Herr Akyol hat zum wiederholten Male eine Ratssitzung gestört und ist in seinem Verhalten diesmal sogar noch weitergegangen. Aggressives Auftreten bis hin zur Androhung von Gewalt ist zutiefst undemokratisch.

Der selbsternannte Vertreter der Migrantinnen und Migranten in Gelsenkirchen erweist den Menschen einen Bärendienst, indem er gemeinsame Sache mit den Antidemokraten der AfD macht. Damit verbündet er sich mit einer Partei, die zutiefst rassistisch, antisemitisch sowie menschenverachtend ist und nicht auf dem Boden des Grundgesetzes steht.

Ziel dieser Antidemokraten ist die Verächtlichmachung demokratischer Institutionen. Der AfD geht es eben nicht um die Menschen in unserer Stadt oder unserem Land!

WIN und Herr Akyol müssen sich entscheiden, ob sie sich an die demokratischen Grundwerte halten wollen oder lieber gemeinsame Sache machen mit Rechtsradikalen und Antidemokraten!

Der geschäftsführende Vorstand der SPD Gelsenkirchen will und kann das nicht dulden. Wenn unsere Demokratie und unsere Oberbürgermeisterin angegriffen werden, dann ist eine Grenze überschritten. Wir fordern Herrn Akyol auf, sich bei der Oberbürgermeisterin für sein Verhalten öffentlich zu entschuldigen!

Wir sind der Oberbürgermeisterin Karin Welge und den demokratischen Parteien im Rat dankbar, dass sie besonnen und klar mit der Eskalation umgegangen sind. Gerade die vielen ehrenamtlichen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker haben Respekt für ihre Arbeit verdient. Wer dies nicht akzeptiert, darf nicht Teil des Rates in Gelsenkirchen sein.