SPD legt Grundstein für Ausbildungsoffensive

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Soziales der Stadt Gelsenkirchen hat die SPD-Ratsfraktion erneut die hohe Jugendarbeitslosigkeit zum Thema gemacht. Mit einem Maßnahmenbündel wollen die Sozialdemokraten darauf hinwirken, dass mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz finden, die Zahl der offenen Ausbildungsstellen gesenkt werden kann und eine niederschwellige Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Arbeitsverwaltung, Unternehmen und Jugendlichen hergestellt wird.

Für die Stadtverordnete Anna-Lena Karl, Sprecherin der SPD im Ausschuss, braucht es auf die vielschichtigen Probleme auch mehr als einsilbige Antworten: „Viele Jugendliche in unserer Stadt bleiben ohne Ausbildungsplatz, während Betriebe keine geeigneten Bewerber:innen finden. Dieses paradoxe Verhältnis wollen wir auflösen!“

Auch, dass die Zahl der Ausbildungsabrechenden recht hoch sei, könne nicht einfach hingenommen werden, so Anna-Lena Karl. „Es gibt viele Gründe, die zu einem Ausbildungsabbruch führen. Von falschen Vorstellungen im Vorfeld, über den Wechsel in Maßnahmen oder Studien, bis hin zur fehlenden Motivation oder persönlichen Hindernissen. Es gibt bereits eine Vielzahl von Angeboten, die engagiert durchgeführt werden. Auf diese wollen wir aufbauen.“

Aus diesem Grund haben die Sozialdemokraten in der heutigen Sitzung eine entsprechende Zielvereinbarung eingebracht, der ein Kommunales Ausbildungskonzept sowie eine Kommunale Ausbildungsplatzstrategie zu Grunde liegt.