SPD-Ratsfraktion begrüßt schnelles Handeln der Verwaltung

Am Dienstag, dem 3.Mai 2022 wurde seitens der Stadtverwaltung ein Maßnahmenpaket zur umgehenden Verbesserung der Situation im Allgemeinen Städtischen Sozialdienst vorgestellt.

Dieses Paket umfasst unter anderem die überdurchschnittliche Eingruppierung der Sozialarbeiter:innen im ASD, die Schaffung zusätzlicher Verwaltungsstellen, die Reaktivierung von Ruheständler:innen und die Einrichtung zusätzlicher Plätze im Rahmen eines dualen Studiums für Soziale Arbeit.  

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt diese kurzfristig eingeleiteten Maßnahmen.

Silke Ossowski, Sprecherin der Sozialdemokraten im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie: „Wir sind der Verwaltung dankbar, dass sie so schnell und pragmatisch handelt, um unmittelbar auf die angespannte Situation der Betroffenen -Eltern, Schüler:innen und Mitarbeiter:innen- zu reagieren. Das sind wichtige und erfolgversprechende erste Schritte in die richtige Richtung. Selbstverständlich müssen weitere Schritte folgen, die wir entsprechend begleiten werden.“

Ralf Lehmann, Ausschussvorsitzender, fügt hinzu: „Dass die Verwaltung der Stadt Gelsenkirchen mit diesen direkten Maßnahmen direkt auf die aktuelle Situation reagiert, findet unsere volle Zustimmung.  Wenngleich die Problemlage damit noch nicht gänzlich aufgelöst ist und dieser Prozess fortlaufend begleitet und die Maßnahmen in ihrer Wirkung bewertet werden müssen, ist es die absolut richtige Entscheidung, jetzt unverzüglich und zupackend zu handeln.“

„Die aktuelle Situation im Jugendamt wird auf unseren Antrag hin folgerichtig nun fortlaufend auch auf der Tagesordnung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie stehen.“

„Zur Wahrheit gehört aber auch, dass mittel- und langfristig Bund und Land gefordert sind, um dauerhaft tragfähige Lösungen zu erzielen.“