SPD-Ratsfraktion besichtigt Hauptschauplatz der IGA 2027 im Nordsternpark

„Die IGA wird auch überregional unterstreichen, dass wir unsere Zechenkultur im Herzen, aber den Kohlenstaub längst nicht mehr in unseren grünen Lungen haben.“

In der Sitzungsfreien Zeit begibt sich die SPD-Ratsfraktion traditionell auf eine Sommertour und besucht eine Vielzahl von Orten im Stadtgebiet, um mit den Menschen über verschiedene Themen und Anliegen ins Gespräch zu kommen und sich einen Überblick über aktuelle Entwicklungen zu machen.

Am gestrigen Dienstag, dem 19.7.22, waren die Sozialdemokrat:innen auf dem Gelände des Nordsternparks unterwegs, um sich vom Leiter der Stabstelle IGA der Stadt Gelsenkirchen, Christoph Prinz, über die Pläne zur internationalen Gartenschau Metropole Ruhr 2027 (IGA) informieren zu lassen.

Unter dem Motto "Wie wollen wir morgen leben? Wie wollen wir wohnen? Und wie wollen wir arbeiten?", wird Gelsenkirchen einer der Hauptschauplätze der Gartenschau.

Die Umgestaltung des ehemaligen Kohlebunkers wird eines der zentralen Projekte der IGA im Nordsternpark, die dreißig Jahre nach Beginn der 1997 gestarteten Bundesgartenschau stattfinden wird.

Für eben jene Umgestaltung hatte die Stadt Gelsenkirchen einen Wettbewerb ausgerichtet, an dem sich 16 Architekturbüros mit Entwürfen beteiligt haben.

Der 27 Meter hohe Gebäudekomplex soll sich zu einem nachhaltigen, kulturellen und gastronomischen Standort entwickeln.

Zur 15-köpfigen Jury gehörte auch Roberto Randelli, Stadtverordneter und Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und -planung. „Der Siegerentwurf des Kölner Architekturbüros Gernot Schulz war auch mein Favorit.

Das Gebäude bleibt hier in der bekannten Struktur erhalten, wird aber durch große Fensterfronten geöffnet. Eine Galerieebene, ein Cafe-Bereich und ein sagenhafter Ausblick überzeugen ebenso, wie der Einbezug der Trichterebene und ganz viel Grün.“

„Heute stehen wir hier, mit großen Plänen, ambitionierten Zielen und einer Menge Arbeit für alle Beteiligten vor uns. Wir freuen uns aber sehr, dass Gelsenkirchen Teil dieses tollen Projektes ist, das mindestens bundesweite Strahlkraft entwickeln wird.“

Lutz Dworzak, Stadtverordneter von Horst-Süd fügt hinzu: „Die gesamten Pläne der IGA sind beeindruckend. Mit der Umgestaltung des Kohlebunkers, mit vielen Grün- und Pflanzenflächen und der Schaffung von Zugängen ans Wasser, entsteht hier ein weiteres Highlight, das den Gelsenkirchener:innen auch langfristig als beliebter Naherholungsort Freude machen wird.“

„Die IGA wird auch überregional unterstreichen, dass wir unsere Zechenkultur im Herzen, aber den Kohlenstaub längst nicht mehr in unseren grüne Lungen haben.“