SPD will stadt.bau.raum als Kultur- und Quartiersort erhalten

Der heute als stadt.bau.raum bekannte ehemalige Schacht Oberschuir an der Boniverstraße ist eine beliebte Kultur- und Veranstaltungsstätte im Stadtteil Feldmark. Nachdem die bisherige Betreiberin, die sich viele Jahre lang mit hohem persönlichen Einsatz um den Veranstaltungsort gekümmert hat, den laufenden Bewirtschaftungsvertrag zum Ende des Jahres gekündigt hat, strebt die SPD-Ratsfraktion die zügige Entwicklung und Umsetzung eines neuen Trägerkonzeptes an.

„Der stadt.bau.raum zählt zu den wichtigsten Kultureinrichtungen unserer Stadt und soll auch in Zukunft Heimat für Konzerte, etwa von der städtischen Musikschule, Tagungen und andere Veranstaltungen bleiben“, erklärt Taner Ünalgan, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Gelsenkirchen.

Notwendige Sanierungen zur Verkehrssicherung seien fortlaufend und zuletzt in diesem Sommer am denkmalgeschützten Gebäude vorgenommen worden. Ein von der Verwaltung angestrebtes Gutachten soll nun möglichst noch in diesem Jahr, wie die Verwaltung in der letzten Sitzung des Kulturausschusses auf gemeinsamen Antrag von SPD, CDU, Grünen und FDP mitteilte, Klarheit über den finanziellen und qualitativen Umfang einer denkmalschutzgerechten Sanierung bringen.

 „Unser Ziel ist, dass nicht nur das Gebäude außen und innen saniert wird, sondern auch seine Eigenschaft als Versammlungs- und Kulturort in unserer Stadt weiterhin erhalten bleibt. Um das zu erreichen, führen wir bereits verschiedenste Gespräche und werden daran gemeinsam mit allen arbeiten, die ebenso am Erhalt dieses so traditionsreichen Juwels interessiert sind. Ich hoffe, dass wir bereits in der nächsten Sitzung des zuständigen Kulturausschusses (September) über den weiteren Plan beraten können. Es wäre hierfür natürlich hilfreich, wenn Land und Bund entsprechende Fördermittel bereitstellen.“